Im Auftrag der SAINT GOBAIN ISOVER G+H AG werden im 4. Quartal 2010 zeittechnische Untersuchungen im Bereich Wandkerndämmung durchgeführt.
Das Einsatzgebiet für die zu untersuchenden Produkte ist der Dämmbereich zwischen zweischaligem Mauerwerk. Im Rahmen einer Projektbesprechung wird ein Durchführungskonzept erarbeitet und die erforderlichen Vorraussetzungen festgelegt. Diese Besprechung ist für Ende August 2010 terminiert.
Bei den zu untersuchenden Produkten handelt es sich um die Kerndämmungen Kontur KP1 und Kontur KR Xpress der SAINT GOBAIN ISOVER G+H AG. Das Produkt Kontur KP1 ist seit geraumer Zeit am Markt eingeführt. Methodisch ermittelte und somit aussagefähige Verarbeitungs- und Leistungsdaten (Verarbeitungszeiten), für die Arbeitsvorbereitung oder Kalkulation, sind bis zum heutigen Tage nicht existent.
Als Weiterentwicklung steht dem Verarbeiter das Produkt Kontur KR Xpress als Ergänzung zur Verfügung. Auch für dieses Produkt sind Verarbeitungs- und Leistungsdaten nicht verfügbar.
Im Vordergrund der durchzuführenden zeittechnischen Untersuchungen steht die Ermittlung der unterschiedlichen Verarbeitungsdaten von Kerndämmplatte (Kontur KP1) und Kerndämmrolle (Kontur KR Xpress). Zu diesem Zweck muss jedes der beiden Verlegesysteme in direktem Vergleich auf der Baustelle verarbeitet und zeittechnisch erfasst werden. Selbstverständlich müssen die Montagearbeiten von erfahrenen Monteuren durchgeführt werden. Der Arbeitsablauf entspricht dabei den Montageanleitungen des Herstellers und erfolgt unter den entsprechenden Unfallverhütungsvorschriften. Die Untersuchungen werden also unter Baustellenbedingungen durchgeführt. Die Randbedingungen, wie Arbeitsgerüste, Lagerung des Materials, Transportwege und eventuelle Krantransporte werden ebenfalls für beide Produkte so gestaltet, dass eine direkte Vergleichbarkeit des erhobenen Datenmaterials gewährleistet werden kann.
Nach konkreter Terminvereinbarung werden die erforderlichen zeittechnischen Untersuchungen im 4. Quartal 2010 vor Ort auf Baustellen durchgeführt. Das so gewonnene Datenmaterial wird für jedes Produkt ausgewertet, aufbereitet und als Untersuchungsbericht dokumentiert. Ergebnisse liegen bis Ende 2010 vor.
HJK 24.08.2010
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